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Pol&iS - „Politik und internationale Sicherheit“

 POLIS - Gruppenbild
An einem Montagmorgen im Mai 2009 – es war die letzte Woche des Mittelstufen-Blockes – machten sich 27 Schülerinnen und Schüler des Bildungsgangs "Fachkraft für Lagerlogistik" auf nach Winterberg im Sauerland. Mit dabei: Die Politiklehrer Marc Körver und Bernhard Benedixen. Für die kommenden drei Tage waren sie zu Gast bei der Bundeswehr, genauer gesagt, im Ausbildungsstützpunkt der Winterberger Olympia-Kaserne. Dort, wo unter anderem schon der mehrfache Olympiasieger Georg Hackl trainierte.

 POLIS Bis Mittwochnachmittag ging es unter dem Dach der Bundeswehr um POL&iS, Abkürzung für „Politik und internationale Sicherheit“. Darunter ist eine Mischung aus interaktiver Simulation und Rollenspiel zu verstehen. Die Schülerinnen und Schüler waren hierbei gefordert, selber Politik zu machen – sprich: sich als verantwortliche Politikerinnen und Politiker einer bestimmten Weltregion für deren Wohlergehen einzusetzen. In den Rollen von Regierungschef und Wirtschaftsminister ging es für drei Tage darum, Wirtschaftsförderung zu betreiben, Verträge auszuhandeln und abzuschließen, Sicherheitsinteressen zu berücksichtigen sowie das friedliche Zusammenleben der Regionen zu fördern und zu gewährleisten.
 
Und das alles unter den wachsamen und kritischen Augen von Nichtregierungsorganisationen (NGO), wie z. B. der Menschenrechtsorganisation amnesty international, und der Presse. Letzterer blieb so gut wie nichts verborgen. Regelmäßige Vollversammlungen unter dem Dach der UNO (Vereinte Nationen) gaben dem anregenden und herausfordernden Rollenspiel den "letzten Schliff" – vor der Weltorganisation wurden Reden gehalten und Debatten geführt.
 POLIS
Zwei Jugendoffiziere der Bundeswehr, Hauptmann Michael Lauko und Kapitänleutnant Tobias Weidmann, hielten als Leiter in diesem politischen Spiel über drei Tage hinweg mit freundlicher Geduld, Umsicht und Souveränität die Fäden zusammen. So eröffneten sie den Schülerinnen und Schülern nicht nur die Möglichkeit, die Komplexität von (internationaler) Politik besser zu verstehen – sie boten ihnen auch die Bühne, um sich als (Debatten-) Rednerinnen und Redner zu versuchen. Somit ging es in Winterberg nicht nur um Politik, sondern auch um Training in Rhetorik und Präsentation. Kein Wunder also, dass so gut wie alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestens motiviert waren. Sogar bei den Mahlzeiten oder in den Freizeitphasen kreisten diue Gedanken immer wieder um das Spiel.

Dementsprechend positiv war das Fazit am Ende der Veranstaltung – wer das nicht glaubt, möge sich verschiedene Äußerungen von Schülerinnen und Schülern im Original anschauen: >>Statements von Teilnehmern.
Ein Schüler brachte die Erkenntnisse nach drei Tagen POL&iS wie folgt auf den Punkt: „Politiker zu sein, ist doch nicht so einfach, wie man denkt und ich bin froh, dass wir keine Politiker sind, ansonsten hätten wir ein großes Problem“.

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