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Aktuelles
27. April 2012
Hohe Auszeichnung für das Alfred-Müller-Armack-Berufskolleg
Integrationskulturen an kaufmännischen Schulen – Berufsschulpreis 2012 der Stiftung Wirtschaft und Erziehung


Im Rahmen eines Festaktes werden in den Räumen der EnBW AG in Karlsruhe drei Berufsschulen in Deutschland mit dem Berufsschulpreis 2012 ausgezeichnet. Das Thema dieses achten bundesweiten Wettbewerbs der Stiftung Wirtschaft und Erziehung lautet „Integrationskulturen an kaufmännischen Schulen“. Unter den drei prämierten Schulen ist das Alfred-Müller-Armack-Berufskolleg, die Schule der Stadt Köln erhält den zweiten Preis.
Klaus Lorenz, Ministerialdirigent im baden-württembergischen Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, stellt in seiner Ansprache anlässlich der Preisübergabe fest: „Die Ergebnisse des Wettbewerbs zeigen, dass es mit Phantasie und Engagement aller Beteiligten möglich ist, junge Leute in unsere Gesellschaft und Arbeitswelt zu integrieren.“

Im Rahmen eines Festaktes werden folgende Schulen ausgezeichnet:

1. Preis
  Fritz-Erler-Schule, Pforzheim
  € 5.000,--
2. Preis
  Alfred-Müller-Armack-Berufskolleg der Stadt Köln   € 3.000,--
3. Preis
  Erich Gutenberg Berufsschule, Bünde
  € 1.000,--


Integrationskulturen am Alfred-Müller-Armack-Berufskolleg in Köln

Angesichts der demografischen Entwicklung wird in jüngerer Vergangenheit zunehmend darauf hingewiesen, dass die Gesellschaft es sich zukünftig nicht mehr leisten kann, junge Menschen „zurückzulassen“. Unabhängig von dieser ökonomischen Dimension gehört es seit jeher zum pädagogischen Selbstverständnis des Alfred-Müller-Armack-Berufskollegs, „jede/n Lernende/n dort abzuholen, wo sie/er gerade steht“.

Es gilt der Grundsatz, dass alle Menschen, die an dieser Schule lernen und leben, sich als Teil dieser Schule fühlen, dass sie die gleichen Chancen auf Teilhabe haben und Karriere machen können. In diesem Sinne zielt Integration nicht nur auf Menschen mit Migrationshintergrund. Sondern im Fokus der Bemühungen stehen alle, die, bedingt durch unterschiedlichste Ursachen, ins Abseits zu geraten drohen.

Die Erziehung der Lernenden zu einem vorurteilsfreien und die Menschenwürde achtenden Verhalten in allen privaten und beruflichen Situationen erfolgt zum einen in der eigentlichen Unterrichtsarbeit, z. B. durch folgende Instrumente/Unterrichtsvorhaben:

  • Deutschförderung als Unterrichtsprinzip
  • Teamteaching in Klassen mit hohem Förderbedarf
  • Entwicklung von Wertesituationen
  • Fallweises Angebot von Workshops für männliche Auszubildende mit Blick auf das eigene Männerbild und auf das Geschlechterverständnis
  • Erlebnispädagogische Übungen zur Integration aller Klassenmitglieder
  • Konzentrationsübungen (Life-Kinetik) zur Integration von Personen mit Lernbehinderungen in den Lernprozess
  • Fallweise Unterstützung der pädagogischen Arbeit durch den Schulhund „Wilsberg“
  • Einbeziehung von externen Experten bei der Durchführung von Trainings zur Gewaltprävention und Mobbingprävention

Parallel zur Unterrichtsarbeit im engeren Sinne werden vielfältige besondere schulische oder unterrichtliche Projekte durchgeführt. Viele dieser Vorhaben werden regelmäßig, mindestens einmal pro Jahr realisiert. Andere Aktionen werden nur einmalig umgesetzt. In diesem Sinne kann durchaus von „Alltagskulturen“ und „Festtagskulturen“ gesprochen werden. Der zeitliche Umfang des Planungs- und Umsetzungsprozesses ist dabei projektabhängig.

Beispiele der Integrationsförderung in ausgewählten unterrichtlichen und schulischen Projekten sind:

  • Aktionen im Rahmen des Netzwerkes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“
  • Zertifizierung türkischer Sprachkenntnisse nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER) in Kooperation mit dem Tömer Institut und der Universität Ankara
  • Teilnahme von Lerngruppen an regionalen und überregionalen Wettbewerben, z. B. „Dissen – mit mir nicht!“ (Öffentlichkeit gegen Gewalt (Köln) e. V.) oder „Argumente am Stammtisch“ (Zeitbild Stiftung)
  • Veranstaltung von Schulfesten zugunsten integrativer Einrichtungen/Institutionen
  • Solidaritätsaktionen am Welt-Aidstag
Jazz-Combo des Helmholtz-Gymnasium, Karlsruhe

>>Die Kurzbescheibung des Projektes finden Sie hier.

>>Die Pressemitteilung der "Stiftung Wirtschaft und Erzeihung" zum Berufsschulpreis 2012 finden Sie hier.

>>Das Programm des Festaktes finden Sie hier.

>>Die Teilnehmerliste "Berufsschulpreis 2012" finden Sie hier.

>>Informationen zum Berufsschulpreis 2012 und zur "Stiftung Wirtschaft und Erzeihung" finden Sie hier.

Reaktionen auf den Berufsschulpreis 2012:

>>Schreiben der Stellvertretenden Ministerpräsidentin Sylvia Löhrmann  zur Verleihung des Berufschulpreises 2012

>>Schreiben der Abteilungsleiterin der Abteilung 4 - Schule der Bezirksregierung Köln Frau Bergkemper-Marks zur Verleihung des Berufsschulpreises 2012

>>Schreiben des Oberbürgermeister der Stadt Köln Jürgen Roters zur Verleihung des Berufsschulpreises 2012

Pressestimmen:

>>Berufsschulpreis geht nach Bünde und Köln, Schule NRW 07/12

>>Integrationskulturen an kaufmännischen Schulen - Berufsschulpreis 2012 der Stiftung Wirtschaft und Erziehung, Die Kaufmännische Schule 04/12, S. 3f 

>>Kurzbericht über die Verleihung des 8. Berufsschulpreises in Folge am 27. April 2012 in der EnBW AG in Karlsruhe, Wirtschaft und Erziehung, 6 / 2012, S. 206

>>zurück 

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