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Namensgeber  Alfred Müller Armack©dpa

Alfred Müller-Armack –
Bedeutender Bürger der Stadt Köln

"...das Prinzip der Freiheit auf dem Markte mit dem sozialen Ausgleich zu verbinden."

Alfred Müller-Armack wird am 28. Juni 1901 in Essen geboren. Im Anschluss an sein Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften lehrt er als Professor an den Universitäten in Münster und Köln. Nach dem II. Weltkrieg entwirft er in seinem Werk „Wirtschaftslenkung und Marktwirtschaft“ (1947) den Begriff und die Idee der „Sozialen Marktwirtschaft“.

Müller-Armacks Überzeugung: Nur eine Marktwirtschaft mit freier Preisbildung, fairem Wettbewerb und individueller Freiheit bringt ein Land voran. Allerdings ist sicherzustellen, dass allen die Teilhabe am Wohlstand ermöglicht wird und der soziale Frieden gewahrt bleibt. Mit dieser Zielsetzung darf und muss der Staat sozial- und konjunkturpolitisch aktiv werden. Seine „marktkonformen“ Interventionen dürfen jedoch nicht den Wettbewerb verzerren.

1952 holt ihn Ludwig Erhard, damaliger Bundesminister für Wirtschaft, nach Bonn. Zunächst als Abteilungsleiter, später als Staatssekretär hilft Müller-Armack, die zunächst noch theoretische Vorstellung von einer „Sozialen Marktwirtschaft“ in die Praxis umzusetzen. So überrascht es nicht, dass Alfred Müller-Armack weithin als geistiger Vater des Wirtschaftswunders nach dem Krieg angesehen wird.
Was zudem weniger bekannt ist: Müller-Armack erkennt früh den hohen Stellenwert von Bildung und Forschung für die rohstoffarme Volkswirtschaft Deutschlands. In der Konsequenz setzt er sich massiv für den Ausbau des Bildungssystems und für moderne Ausbildungsstrukturen ein. Anfang der Sechzigerjahre ruft er die „zweite Phase der sozialen Marktwirtschaft“ aus, zu deren Eckpfeilern er die Investition in Bildung und Ausbildung zählt.
Nach dem Rücktritt von Erhard als Bundeskanzler scheidet Müller-Armack aus dem Dienst der Bundesregierung aus. Politisch ist er danach noch in Köln als Mitglied des Rates der Stadt aktiv. Als vielfach ausgezeichneter Wissenschaftler verstirbt Alfred Müller-Armack am 16. März 1978 in Köln.

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